Leidet die Mutter, der Vater oder eines der Geschwister unter Allergien, ist das
Baby allergiegefährdet. Studien zeigen, dass die Veranlagung
leider nicht verhindert werden kann, jedoch der Beginn der Allergie kann bei einem Baby bis zu einen halben Jahr hinausgezögert
werden. Alternativ bieten sich HA-Nahrungen ( Hypoallergene Säug-
lingsmilchnahrungen ) an.
Leidet das Kind bereits an einer Kuhmilchallergie, benötigt es zumindest entsprechende Spezialnahrung. Beratung von einem Kinderarzt ist zu empfehlen. Eltern sollten bei allergiegefährdeten Kindern auch in der Beikost
auf eine allergenarme Nahrung achten. Also kein/e: Soja, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte, Zitrusfrüchte und außerdem keine Nüsse im 1. Lebensjahr für das Baby.
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Für Kinder sieht Ernährung ganz einfach aus:

süß = rein damit !
gesund = weg damit !

Jedoch machen sie da die Rechnung ohne ihren Eltern. Denn Eltern wissen: Nahrung, bzw. Ernährung, wirkt sich erst nach mehreren Jahren aus. Somit sind Eltern selbstverständlich bemüht, ihre geplante Ernährungserziehung umzusetzen. Jedoch führt dies oft zu Konflikten am Esstisch – und aus gemeinsam Essen und Trinken wird „Ernärhung“ und glauben Sie mir, dieses Wort ist für die meisten Kinder gleichbedeutend mit Stress. Schade eigentlich, denn Essen und Trinken sollte vielmehr mit Worten wie: Spass, Genuss und Freude genannt sein.

Denn was gibt es Schöneres, als in gemütlicher Gemeinsamkeit am Tisch zu sitzen, sich auszutauschen und die Speisen zu genießen?! Eine Idealvorstellung, klar. Die Realität ist freilich eine andere. Jedoch wäre es ein erstrebenswertes Ziel, dass Essen nicht nur stumpfe Nahrungsaufnahme ist und über Vitalität oder eben Krankheit entscheidet.

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Falsche Ernährung ist für viele Kinder ein Fremdwort. Ab einem bestimmten Alter können Kinder die Frage „Was ist gesund und was nicht?“ nur sehr oberflächlich antworten: Obst und Gemüse = Gesund und Süßigkeiten sowie Cola = ungesund. Und trotzdem können sie nicht ohne. Warum? Durch die gelernten Verbote bzw. geringer Verfügbarkeiten werden diese erstrecht spannend, solang es nicht lebensbedrohlich wird. Und alles was kaum verfügbar ist, muss einfach nur gut sein. Bei Gold ist es doch auch so?! Auf der anderen Seite können Kinder sich unter den Begriffen Gesundheit und Krankheit nur recht wenig vorstellen. Denn, wenn man eine ganze Flasche Limo trinkt, geht es einem ja nicht wirklich gleich schlecht, oder? Kinder ordnen gute und schlechte Dinge eben auf unmittelbarer Wirkung ein. Wenn ein Kind auf Erdbeeren allergisch reagiert, müssen es Eltern dem Kind meist erst nicht verbieten diese nochmals zu essen.
Vitalität und Krankheit sind Fremdwörter die für Kinder zu absurd sind und daher nicht verstanden werden. Besser wäre es also, klare Regeln und Argumente zu haben die „beweisen“ und überzeugen. Denn Vermutungen zählen nicht!
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Selbstverständlich liegt es bei den Eltern, wie sie ihr Baby ernähren, trotz dessen sind in keiner anderen Altersgruppe so strikte Empfehlungen, die eigentlich schon Regeln gleichen.

Die beste Milch ist Muttermilch

So auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation), wird es empfohlen in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Dieser Empfehlung schlossen sich auch die nationalen Stillkommissionen an. Ihr Baby bekommt damit alles,
was es zur Entwicklung in den ersten Lebensmonaten braucht.
In der Praxis sieht das allerdings anders aus. In einer Studie vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend wurde bekannt, dass drei Monate nach der Geburt nur ca. 60 % der
Säuglinge voll gestillt werden und 12 % nur zum Teil.

Säuglingsmilch

Wenn Stillen nicht möglich ist, sind Säuglingsmilchnahrungen eine wenn nicht gar die Alternative. Der beste Muttermilchersatz sind Anfangsnahrungen. Bei Bedarf, können diese ab der Geburt gegeben wern. 1er-Nahrungen gehören auch zu den Anfangsnahrungen, sind allerdings in der Mischung der Muttermilch nicht mehr ganz so nahe. Daher eher nur die 2. Wahl.

Nach Empfehlungen zur Säuglingsernährung sollten diese frühestens ab dem
5. Monat gegeben werden. 2er-Nahrung – Folgenahrung – werden dann empfohlen, wenn bereits zwei Milch-Mahlzeiten durch Beikost ersetzt
wurden sind. Diese gelten nicht mehr als alleinige Nahrung.
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Die Basis für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung ist eine ausgewogene Ernährung sowie Bewegung.

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